In den Monaten März und April wurden an zahlreichen Standorten geschädigte Flächen wiederbewaldet und wichtige Lebensräume gestärkt. Was all diese Pflanzungen verbindet, ist der gemeinsame Einsatz. Unterstützt von engagierten Bürger:innen, starken Partnern und Sponsoren sind tausende junge Bäume in die Erde gekommen. Jede einzelne Pflanzung ist dabei mehr als nur ein Arbeitseinsatz. Sie ist ein Beitrag zum Klimaschutz und ein Schritt hin zu stabilen, vielfältigen Wäldern für kommende Generationen.
Am 7. März 2026 wurde die Kahlfläche „Runder Bruch“ im Wernigeröder Stadtwald zu einem Ort des Klimaschutzes. Gemeinsam mit engagierten Bürger:innen und mit Unterstützung der Stadtwerke Wernigerode konnten trotz teils anspruchsvoller, steiniger Bodenverhältnisse rund 10.000 Setzlinge in den Boden gebracht werden. Gepflanzt wurden gezielt klimaresiliente Baumarten wie Roterlen, Flatterulmen und Esskastanien, die die Grundlage für einen stabilen Mischwald bilden. Die noch vorhandene Winterfeuchte im Boden bietet dabei gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Anwachsen. Die Pflanzung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die großflächigen Waldschäden der vergangenen Jahre nachhaltig zu beheben.
Ebenfalls am 7. März konnte im Stadtwald Oranienbaum eine groß angelegte Aufforstung erfolgreich umgesetzt werden. Rund 300 Helfer:innen pflanzten auf fast einem Hektar Fläche insgesamt 6.000 Bäume und Sträucher. Mit einer vielfältigen Mischung aus Traubeneichen, Linden, Wildapfel und Schlehen wurde ein wichtiger Beitrag zum Waldumbau geleistet. Unterstützt wurde die Aktion durch die Schirmherren Sepp Müller und Karin Tschernich-Weiske sowie durch die Benefizaktion „Frieren für den guten Zweck“, die 3.000 Bäume ermöglichte. Auch Ministerpräsident Sven Schulze beteiligte sich aktiv vor Ort. Die Pflanzung stärkt nicht nur das Ökosystem, sondern sichert langfristig die ökologische Funktion dieses besonderen Waldgebiets.
Ein starkes Zeichen für Naturschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt entstand im Wald bei Gohrau. Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger engagierten sich zahlreiche Freiwillige gemeinsam mit dem Landtag von Sachsen-Anhalt, der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und dem Landeszentrum Wald. Durch diesen gemeinsamen Einsatz konnten 7.000 junge Bäume gepflanzt werden. Der Fokus lag dabei auf Flatterulmen und Eichen, um das geschädigte Laubmischwaldgebiet nachhaltig zu erneuern und seine ökologischen Funktionen langfristig zu sichern. Die große Beteiligung zeigt eindrucksvoll, wie wirkungsvoll gemeinsames Handeln für den Erhalt unserer Wälder sein kann.
Am 28. März 2026 wurde im Stadtwald Gräfenhainichen eine geschädigte Fläche wiederbewaldet. Gemeinsam mit zahlreichen Bürger:innen wurden 3.500 Hainbuchen und Winterlinden gepflanzt. Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger stand die ökologische Aufwertung des Waldes im Mittelpunkt. Ein besonderer Dank gilt den Förderern, insbesondere der Fielmann Group AG, die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag leistet und ihr Ziel verfolgt, für jeden Mitarbeitenden jährlich einen Baum zu pflanzen. Auch der Landtag von Sachsen-Anhalt unterstützt diese Maßnahmen kontinuierlich. Die Aktion zeigt, wie nachhaltige Waldentwicklung durch verlässliche Partnerschaften gestärkt wird.